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Peter Eisenman

  • Tätigkeit Architekt/in
  • Nachweiszeit *1932
  • Wirkungsort Newark

Biografie


Peter Eisenman erhielt seine Ausbildung an den Universitäten Cornell in Ithaca, Columbia in New York und Cambridge in England. 1957 und 1958 arbeitete er in der von Gropius gegründeten Architektengemeinschaft The Architects Collaborative (TAC). 1967 gründete er in New York das Institute for Architecture and Urban Studies, dem er bis 1982 vorstand. Auf der Grundlage von quadratischen Grundrissen, die durch Verschiebungen und Drehungen modifiziert wurden, plante Eisenman eine Reihe von Häusern, die er mit einer fortlaufenden Numerierung versah. Tatsächlich gebaut wurden die Nr. I, der Barenholtz Pavillion in Princeton, New Jersey (1967/68), Nr. Il. das Falk House in Hardwick, Connecticut (1969/70), Nr. Ill, das Miller House in Lakeville, Connecticut (1970), und Nr. IV, die Frank Residence in Cornwall, Connecticut (1972), mit einer nicht nutzbaren, umgedrehten roten Treppe. Zu den jüngeren Arbeiten Eisenmans gehören ein Wohnblock am Checkpoint Charlie in Berlin (1982-86) und das »Wexner Center for the Visual Arts« der Ohio State University in Columbus. Peter Eisenman wurde neben Michael Graves, Charles Gwathmey, John Hejduk und Richard Meier zu der Gruppe der New York Five gerechnet, die Architekturformen der zwanziger Jahre aufgriff, entwickelte jedoch zunehmend eine eigene, esoterische Architekturtheorie, die ihm 1988 die Teilnahme an der Ausstellung »Dekonstruktivistische Architektur« im Museum of Modern Art einbrachte.

Bestandsinformation

4 Modelle, 1 Collage, 57 Zeichnungen, 8 Blaupausen, 1 Druck

weiterführende Quellen

  Objekte