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Beschreibung

Das FBC ist ein Beispiel für die Hochhausarchitektur der Nachkriegsmoderne. Richard Heils nüchterner Stahlskelettbau mit Glas-Stahl-Fassade betont die vertikalen Linien, nur das fensterlose Technikgeschoss im 15. Stock durchbricht als horizontales Granitband die Glasfront. Der schlanke Grundriss sorgt für Tageslicht im ganzen Turm.
Bereits in der Planungsphase war das FBC in Stadtverwaltung und Bürgerschaft umstritten. 1975 wurden die Bauarbeiten unterbrochen, der bereits 140 Meter hohe Rohbau der Bauherren Simon Preisler und Isidor Herskovits ragte als »Frankfurts größte Spekulationsruine« in den Himmel. Nach vier Jahren Stillstand und Zwangsversteigerung an ECE Projektmanagement öffnete das FBC 1981 seine Büroflächen. Seit 2012 bindet ein offener Vorbau mit Lichtdach das Hochhaus stärker in seine Umgebung ein.
(Bernhard Unterholzner)

aus: Philipp Sturm, Peter Cachola Schmal: Hochhausstadt Frankfurt – Bauten und Visionen seit 1945, Ausstellungskatalog DAM, München, London, New York 2014